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Adeliges Damenstift
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Das Ende einer Klostergeschichte
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Rascher Niedergang und Säkularisation Die internen Streitereien führten schlussendlich zur Aufhebung der Selbstverwaltung des Klosters. Die österreichische Regierung sah vorerst von einer gänzlichen Aufhebung ab und prüfte für die Olsberger Konventfrauen andere Einsatzmöglichkeiten in der Krankenpflege und im Schuldienst. Mit dem Tod der letzten Äbtissin, Victoria von Schönau, 1785 war die Aufhebung des Klosters faktisch vollzogen. Kaiser Joseph II. leitete die Säkularisation des Klosters ein. 1787 erliess Leopold II. das Dekret zur Umwandlung in ein adeliges Damenstift. Am 2. März 1791 wurde dieses eröffnet und die bisherige Priorin Josepha von Freyental zur Oberin gewählt. Nur diese war verpflichtet, das Klostergelübde abzulegen. Die liturgischen Verpflichtungen beschränkten sich auf ein Minimum. Die politischen Wirren und kriegerischen Auseinandersetzungen an der Schwelle zum 19. Jahrhundert brachten dem Damenstift bald sein Ende. Schon 1802 erklärte der junge Kanton Fricktal die Stiftsgüter als Kantonalgut. Dieses wechselte 1803 an den Aargau. Die aargauischen Behörden führten die unter Joseph II. begonnene Säkularisation vollends aus. Mit dem Klostergesetz von 1805 wurde die Umwandlung in eine weibliche Erziehungsanstalt beschlossen. Die wenigen Stiftsdamen schickte man mit Geldabfindungen in Pension. |
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