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Die Antennengenossenschaft (1972) bezweckt eine ausreichende Versorgung von Radio- und Fernsehprogrammen und unterhält eine Gemeinschaftsantenne beim Reservoir. Der Dorfverein (1979) erleichtert Neuzuzügern den Einstieg in die Dorfgemeinschaft. Seine «Dorfzytig» greift viermal jährlich die Anliegen des Vereins auf: Pflege des Natur- und Umweltschutzes, des Dorfbildes und der Geselligkeit. Die Elektra Olsberg (1913) ist als Genossenschaft organisiert. Sie ermöglichte die rasche Versorgung des Gemeindegebietes mit elektrischem Strom. Seit 1925 bezieht der Olsberger seinen Strom günstiger als der Einwohner in den umliegenden Gemeinden. Zur Sicherung der Stromversorgung wurden 1976 drei neue Transformatorenstationen in Betrieb genommen. Der Frauenverein ging aus einem statutenlosen Bündnis innerhalb der christkatholischen Kirchgemeinde hervor, ist aber heute an keine Konfession gebunden. Die Milchgenossenschaft führte eine Milchannahmestelle für die bäuerliche Bevölkerung und betrieb gleichzeitig einen kleinen Laden zum Verkauf von Milch und Milchprodukten. Der Natur und Vogelschutzverein (1923) unterhält gegenwärtig 170 Nistkästen. Er organisiert Exkursionen über naturbezogene Themen. Die Handhabung des Gewehrs, üben von Auge und Hand war der statutarisch festgehaltene Zweck des Feldschützenvereins (1874). Der Schiessort wurde vor jedem Schiessen neu bestimmt. Je nach Lage schoss man über eine Distanz zwischen 200 und 400 Metern. Für die Zeiger musste jedesmal ein Schutzgraben ausgehoben werden. 1925 erhielt der Verein ein Schützenhaus, das 1984 durch einen Neubau ersetzt wurde. Seither nennt sich der Verein Schützengesellschaft. Die Musikgesellschaft und der Radfahrerverein verfügen noch über Kasse und Statuten. Beide Vereine sind nicht mehr aktiv, wurden aber auch nie aufgelöst! Erst 2007 erfolgte eine formelle Auflösung durch den Gemeinderat. Die Vereinsvermögen gingen an eine soziale Institution. |
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