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Frühgeschichte

römische Siedlungsspuren

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Geschützt durch die römische Garnison in Vindonissa entstanden im 1. Jahrhundert n. Chr. in der Region vermehrt Einzelgehöfte ausserhalb der Städte, also auch ausserhalb von Augusta Raurica. In der Umgebung von Olsberg dürften sich mehrere solcher Villen befunden haben. Ziegelfunde südlich der Sennweid und im Finster Graben scheinen diese Annahme zu bestätigen.

Der einzige gesicherte Hinweis auf römische Besiedlung liefern uns die Grabungsergebnisse in der Klosterrüttenen. Die gefundenen Mauerreste sind Überreste einer römischen Villa. Die Räume waren ebenerdig angelegt. Neben einer grösseren, mit Sandstein umrandeten Feuerstelle wurde auch eine kleinere, teilweise zerstörte Feuerstelle gefunden. Die Funde deuten auf eine längere Benützungsdauer hin.

Neben der Villa wurde ein Gräberfeld entdeckt, das aus der Zeit zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert stammt. Mit Ausnahme von wenigen Bronceteilen fehlten Grabbeigaben.

Klosterrüttenen, 17. September 1966

Herdstelle aus Tonplatten mit Sandsteinen eingefasst. Auf derselben Stelle lag ein vom Pflug beschädigtes Skelett. Bei der Bestattung wurde die vordere Tonplatte zum Teil zerstört und ein Teil der Steineinfassung entfernt.